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Zielgruppen

Der Verein für sozialpädagogisches Segeln veranstaltet erlebnispädagogische Segelfreizeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit oder ohne Behinderung. Alle Freizeiten werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Institutionen geplant und durchgeführt, so dass die spezifischen Ansprüche und Bedürfnisse der Teilnehmer berücksichtigt werden. Vor jeder Freizeit findet eine Vorbesprechung der Skipper mit den jeweiligen Betreuern oder Organisatoren statt.

Das gemeinsame Erleben auf den Kuttern, das Zusammenleben auf dem Zeltcamp kann die Klassengemeinschaft stärken. Hierbei ist es egal um welche Art von Schule es sich handelt (s. auch Menschen mit Behinderung). Das Segeln als Medium der Erlebnispädagogik begeistert Kinder, genauso wie Jugendliche und auf dem Schiff wird die natürliche Autorität des Skippers nur selten von den Schülern in Frage gestellt. Natürlich müssen die 'Leichtmatrosen auf Probe' von Anfang an mithelfen und mit jedem Segeltag mehr Verantwortung übernehmen, bis sie schließlich selber zum 'Ablegekäpten' ernannt werden oder das Kommando für das 'Pullen' (Rudern) übernehmen.

Tagsüber oder während einer Nachtfahrt wird auf den zweimastigen Kuttern gesegelt, andere Städte und Anlegestellen angelaufen oder von den Schiffen aus gebadet. Selbstverständlich bleibt noch genügend Zeit das Strandbad mit seinem Beachvolleyballfeld, Tischtennisplatten und Fußballwiese zu erkunden. Abends gibt es die Möglichkeit am Lagerfeuer Geschichten zu erzählen und über die Erlebnisse des Tages zu berichten. Das vereinseigene Zeltcamp bietet die Möglichkeit sich in einem großzügigen und gut ausgestatteten Küchenzelt selbst zu versorgen. Alternativ kann auch der VSS auf Anfrage eine "Küchenkraft" organisieren.

Ob Ferienprogramme, Vereinsfreizeiten oder Freizeiten von Trägern der Behindertenhilfe (s. auch Menschen mit Behinderung), eine Segelfreizeit beim VSS bietet ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. Segeln begeistert Menschen aller Altersgruppen und die Kutter bieten durch ihre Bauart vielfältige Möglichkeiten den Bodensee zu erleben, so gibt es neben dem eigentlichen Segeln auch die Möglichkeit die Schiffe zu pullen (rudern) oder den Außenbordmotor zur Hilfe zu nehmen. Mögliche Ziele sind beispielsweise die Altstadt von Überlingen, die Pfahlbauten von Unteruhldingen oder das mittelalterliche Meersburg. Die Unterbringung im vereinseigenen Zeltcamp auf dem Campingplatz Klausenhorn, ermöglicht es, dass öffentliche Strandbad zu nutzen und Abends gemeinsam zu kochen und am Lagerfeuer zu sitzen.

Der Verein für sozialpädagogisches Segeln hat schon von Anfang an Menschen mit Behinderung in seine Segelfreizeiten integriert und daher mehr als 35 Jahre Erfahrung in der pädagogischen Arbeit und der seglerischen Umsetzung. So segelt der Verein mit Blinden, Gehörlosen, Anfallpatienten und mit Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung.

Jeder der vier Kutter bietet Platz für bis zu 14 angehende Leichtmatrosen, davon können bis zu zwei Personen im Rollstuhl sitzend pro Schiff mitsegeln, auch wenn diese sich nicht auf eine der Bänke im Schiff umsetzen können. Die zweimastigen Boote bieten vielfältige Aufgaben, die unterschiedlichste Fähigkeiten verlangen, so dass sich jeder nach seinen Möglichkeiten an den Arbeiten auf dem Schiff beteiligen kann.

Sicherheit hat bei den Segelfreizeiten höchste Priorität. Die Boote laufen nur bei geeigneten Wetterbedingungen aus. Die robusten Marinekutter, die als Arbeits- und Rettungboote für die Hochsee konstruiert wurden, gewährleisten zusammen mit der guten seemännischen Ausbildung der Skipper ein hohes Maß an Sicherheit. Da man nicht auf, sondern im Boot sitzt und die Bordwand im Sitzen bis zu den Schultern reicht, fühlen sich die Besatzungen schnell sicher und geborgen. Darüber hinaus werden auf dem Wasser immer ohnmachtssichere Rettungswesten getragen. Mit Stolz blickt der Verein auf eine unfallfreie Tätigkeit auf dem Wasser zurück.

Die Übernachtungsmöglichkeiten des Zeltcamps auf dem Vier-Sterne-Campingplatz Klausenhorn und die sanitären Anlagen sind behindertengerecht gestaltet. Individuelle Bedürfnisse können in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle und den jeweiligen Skippern geklärt werden. 

Auch Unternehmen können das erlebnispädagogische Setting der Segelfreizeiten des Vereins für sozialpädagogisches Segeln e.V. für ihr Teams nutzen:

  • Jeder ist wichtig und trägt durch die Erfüllung seiner Aufgabe zum Gelingen bei.
  • Alle sitzen in einem Boot, sind aufeinander angewiesen und füreinander verantwortlich.